Mit der geplanten staatlichen Prämie für E-Autos will die politische und wirtschaftliche Machtelite die verfehlte Klima- und Verkehrspolitik noch retten. Mit dem Feigenblatt Elektroautos soll der Absatz der jetzigen fossilen Klimakiller – etwa die immer höher motorisierten und schwereren Autos – retten. Die Drohung Chinas, mehr Elektromobilität zu fördern und zu fordern macht der Industrie hoffentlich Beine.

Aus den Theorien und Verhaltensregeln in meinem Buch leite ich die folgenden Argumente gegen die geplante staatlichen Prämie für Elektroautos her.

Bekanntlich hat die Regierung Prämien (4000 €) für Elektroautos und für Hybridautos (3000 €) beschlossen.

Wie etwa bei der Abwrackprämie 2014 oder der Förderung von verbrauchsintensiven Firmenwagen handelt es sich dabei um eine höchst industriefreundliche Politik zu Lasten der Steuerzahler und der Umwelt. Die Situation ist offensichtlich geprägt von kriminellen Strukturen wie etwa der Betrug bei den Abgaswerten und Verbrauchsangaben von Autos zeigt. Der Prüfzyklus für Hybridautos führt dazu, dass selbst ein Spritfresser mit der Prämie gefördert wird auch wenn er im tatsächlichen Betrieb gar nicht elektrisch gefahren wird.

Diese Regierung verstößt damit gegen die Gerechtigkeit und das Lebensrecht der Menschen. Es wäre doch sinnvoller,
etwa Elektroräder zu fördern. Umweltschutz ist Menschenschutz! Der Schutz unserer Lebensbedingungen muss endlich Vorrang vor der Fixierung auf den Konsum bekommen.

 

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