Was können wir aus den Terroranschlägen lernen? In meinem Buch habe ich ausgeführt, dass der Mensch aus seinem Schicksal die entsprechenden Lehren ziehen sollte. Dies gilt für ihn sowohl als Individuum als auch als Teil seiner Gesellschaft. Auch nach den Terroranschlägen sehe ich, dass die meisten Menschen dies selbst – etwa nach den Anschlägen in Berlin, Nizza, Paris usw. – nicht tun; Selbst nicht hier im angeblich entwickelten Europa. Ganz im Gegenteil wollen sie sich die Menschenan an ihrem falschen Verhalten festhalten.
„Wir dürfen unser Verhalten angesichts des Terros nicht ändern“ ist eine oft gehörte Meinung; Also einfach so weiter machen. Dabei sind es gerade sie, die durch den ungebremsten Konsum und die damit verbundene politische Einflussnahme und Schädigung vieler anderer Volkswirtschaften und Gesellschaften letztlich mit die Wut und den dadurch ausgelösten Terror verursachen.

Eine weitere Erklärung in dieser Hinsicht spricht vom „Staatsversagen“. Sie schiebt die Schuld also auf den Staat. Aber der Staat sind wir alle. Die Konsumenten haben haben durch ihre Wahl (oder Nichtwahl) und durch ihre Lebensweise wesentlich zu dem jetzigen Zustand beigetragen. Sie erkennen dies noch nicht einmal; Warum sollten sie sich ändern?
Und weil sie keine Ahnung haben hoffen sie auf angebliche „Heilsbringer“ wie Trump und andere.

Ein Weiterso erscheint mir jedoch nicht ratsam zu sein: Diesen Terror können wir auch mit noch mehr Überwachung, Polizei und Einschränkungen unserer Freiheit nicht aufhalten. Die Rezepte, die davon ausgehen, mit rein polizeistaatlichen Mitteln dem Terror zu begegnen, dürften ebenso wenig funktionieren wie die bisherigen Versuche, etwa die Kriminalität zu bekämpfen. Man kann nicht hinter jeden einen Polizisten stellen.

Zudem wird sich unsere Gesellschaft etwa gegen den Terror wehren. Aber gerade dadurch wird sie sich auf jeden Fall verändern. Der Terrorismus wird dies bewirken. Wir müssen nur aufpassen, dass unsere freiheitliche Grundordnung erhalten bleibt. Die Anschläge bestätigen leider die in dem Buch vorgetragenen Befürchtungen. Die jetzt vornehmlich materialistisch ausgerichteten Bürger sind nicht fähig, die von innen und außen kommenden Bedrohungen zu erkennen und ggf. gegen zu steuern. Die Gesellschaften laufen so Gefahr, auseinander zu fallen.

Deshalb müssten wir endlich anfangen, die Menschen in unseren Gesellschaften zu geistig-seelischen vollwertigen Menschen werden zu lassen wie ich es in dem Buch entwickelt habe. Als Übergangslösung könnte versucht werden, alle Führungspositionen nur mit solchen Menschen zu besetzen. In meinem Buch habe ich ausgeführt wie die Gesellschaften umgestaltet werden könnten. Auch wenn sie zunächst als zu radikal oder undurchführbar angesehen werden sind sie gut begründet. Sollte die Menschheit zu solchen Veränderungen nicht fähig sein dürfte ihr Schicksal in nicht zu ferner Zukunft besiegelt sein. Das ist zwar keine schöne Vision. Aber von anderen Wege habe ich noch nichts gehört. Aber im Vergleich zu den oft gehörten pessimistischen Aussage – etwa: Der Mensch geht halt unter – empfinde ich meinen Ansatz noch als optimistisch. Er bietet zumindest einen gangbaren Weg an.

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